· 

Kampfkunst-Newsletter (Februar 2017)

Mehr und mehr Erwachsene trainieren die Kampfkünste und es gibt viele Gründe für diesen Anstieg. Einer ist der seit Jahren anhaltende Effekt von Tae Bo, das die Grundidee von Kickboxen als Fitnesstraining etabliert hat. Viele Menschen haben bereits erkannt, dass Kampfkunst in vielen Bereichen des Lebens hilfreich ist, auch, um in Form zu kommen. An den vielen MMA-Programmen kann man sehen, wie Kampfkunstprogramme für Fitness im Rampenlicht auch den Massenmarkt ansprechen. Diese Popularität rückt natürlich auch die Kampfkunstschulen mehr in die Öffentlichkeit. Fügen Sie dieser bereits bestehenden Öffentlichkeit noch die Erfüllung des Wunsches nach Gesundheit und Fitness hinzu und Sie haben das Rezept für stark gestiegene Anmeldezahlen von Erwachsenen in Kampfkunstschulen.  Hinzu kommt die Beobachtung vieler Schulen, dass immer häufiger der Vater oder die Mutter der Kinder, die bereits in deren Schule trainieren, auch mit einsteigen. Aber was macht deren bessere Hälfte in der Zwischenzeit? Warum sollten nicht Mama und Papa oder Ehemann und Ehefrau zusammen trainieren?


Laut Frank Silverman, Executive Director der Martial Arts Industry Association, liegt es daran, dass viele Erwachsene, sobald sie etwas ernst verfolgen wollen, niemanden wollen, der ihnen dazwischenfunkt. Eine ähnliche Situation haben viele bereits im Fitnessstudio erlebt. Man fängt dort an zu trainieren und nimmt nachher einen Freund mit, um Gesellschaft beim Training zu haben. Aber je weiter man selbst Fortschritte macht, desto weniger will man einen Anfänger dabeihaben, der einen abbremst in der eigenen Entwicklung.

 

Silverman sagt: „Aber genau das Gegenteil passiert in Kampfkunstschulen.“ Leute von außerhalb mit auf die Matte zu bringen hilft eigentlich immer allen Schülern. Schließlich ist das Kampfkunsttraining so ausgelegt, dass jeder in seinem eigenen Tempo lernen und trainieren kann. Dennoch wollen viele Leute keine Freunde oder den Lebensgefährten zu ihrer eigenen, besonderen Aktivität mitnehmen. Womöglich haben Sie Angst albern zu wirken oder sie fürchten, dass der Gast nicht versteht, wie ernst man die Kampfkünste nimmt.


Im Endeffekt muss aber doch jeder eingestehen, dass es keinen besseren Weg und Ort zum Lernen gibt, als der inmitten von Menschen, die einem nahestehen. Sie motivieren und fordern dich, sodass du an deine Grenzen und darüber hinaus gehen kannst. Also, rufe noch heute einen Freund oder Verwandten an und lade ihn oder sie dazu ein, den Kampfkünsten mal eine Chance zu geben.


Körpersprache

Wie gut können Sie Körpersprache lesen?

Körpersprache wird als eine Form non-verbaler Kommunikation definiert, die aus Körperhaltung, Gesten, Gesichtsausdruck und Augenbewegung besteht. Menschen senden und interpretieren all diese Signale stetig und unbewusst.

 

Stellen wir uns vor, Sie bereiten sich auf Ihren großen Tag vor – der Tag, der Ihr Leben verändern wird. Sie wissen, dass Sie die Person auf der anderen Seite des Schreibtischs mit Ihren Leistung-en in Bewunderung versetzen können oder Sie sind bereit die Präsentation über Ihre harte und erfolgreiche Arbeit der letzten Monate zu halten. Aber noch bevor Sie den Mund öffnen können, um etwas zu sagen, hat Ihr Körper bereits Bände gesprochen.


Was sagt Ihre Körpersprache? Drückt sie Ihr Selbstbewusstsein aus? Wie klug und enthusiastisch Sie sind? Oder gar das Gegenteil?


Es ist so, dass nur ein kleiner Prozentsatz unserer Kommunikation auf Wörtern basiert. 7%, um genau zu sein. 55% aller Botschaften werden visuell (Körpersprache, Augenkontakt) und 38% vokal (Stimmhöhe, Redegeschwindigkeit, Lautstärke, Stimmlage) kommuniziert. Die besten Redner der Welt haben eine ausdrucksstarke Körpersprache – ein einnehmendes Auftreten, das Selbstbewusstsein, Kompetenz und Charisma ausstrahlt.


Körpersprache kann in zwei Kategorien aufgeteilt werden – die geöffnete und die geschlossene Körpersprache. Geöffnete Körpersprache erweckt den Eindruck von Akzeptanz und Freundlichkeit und wirkt attraktiv und einnehmend auf Mitmenschen. Geschlossene Körpersprache zeugt von einer reservierten, distanzierten und uneinladenden Einstellung, die die Menschen vor den Kopf stößt und sie ihr Interesse verlieren lässt.


Wir können schon eine positive Veränderung unserer Persönlichkeit vornehmen, indem wir uns eine offene Körpersprache angewöhnen. Wenn Sie dies bewusst versuchen, werden Sie schon sehr bald Resultate erleben. Und zwar, indem Sie besser mit Ihren Mitmenschen kommunizieren. Die Leute werden Sie für vertrauenswürdiger und zugänglicher halten. Da Körpersprache immer viel über den Charakter eines Menschen verrät, sollten wir immer versuchen, sie zu unserem Vorteil zu nutzen.

Es ist niemals zu spät

Wann ist es zu spät, um sich Ziele zu setzen? Niemals! Sollten Sie sich Ziele im Januar gesetzt haben, inzwischen aber schon vom Weg dorthin abgekommen sein, ist der Februar der beste Zeitpunkt, um wieder in die Spur zu kommen. Es ist nichts dabei, wenn Sie mal vom Weg zu Ihrem Erfolg abkommen. Die Hauptsache ist, dass Sie sich wieder auf ihn bewegen und zwar so schnell wie möglich.


Zielsetzungen im Februar unterscheiden sich nicht von denen im Januar oder jeder anderen Zeit im Jahr. MaFastbreaks hat Matt Hughes, neunmaliger Weltergewicht-Champion, gefragt, wie er sich seine Ziele setzt: „Zielsetzung ist ein einfacher Prozess mit drei Schritten, die ich auch in meinem Cage Fitness – Programm lehre. Hier sind sie: Setzen – Zeit abstimmen – Veröffentlichen. Ganz einfach.“ , „Setzen“ meint ein erreichbares Ziel zu wählen. „Zeit abstimmen“ steht für das selbstgesetzte Zeitlimit für das Erreichen dieses Ziels. Beispiel: „Ich möchte 5 Kilo in 30 Tagen abnehmen.“ Nur zu sagen: „Ich möchte 5 Kilo abnehmen“, ist nicht genug. Ein Zeitlimit muss gesetzt werden. Nun muss beides noch veröffentlicht werden. Dazu Matt Hughes: „In meinem Programm veröffentlichen wir die Ziele jedes einzelnen, sodass ein jeder im Programm sie sehen kann. So können sie uns helfen sie zu erreichen und uns auch für sie zur Verantwortung zu ziehen.“


Teilen Sie Ihre Vorhaben und Ziele einfach mit Ihren Mitmenschen.


Impressionen

Bilder des Januar 2017


Was war los?

  1. 12. KWON-Academy in Vierkirchen
    Weiterbildung für Kampfkunst- und Kampfsportlehrer
  2. 3. BUDOKIDS Kinder- und Jugendwochenende in Renthendorf
    Erholungswochenende für unsere Kinder und Jugendlichen (20 Teilnehmer)
  3. 5. Tae Kwon-Do Hyong-Seminar in Stadtroda
    Sonderseminar zum Thema Formenlauf mit Rekordbeteiligung (55 Teilnehmer)
  4. Tae Kwon-Do Gürtelprüfungen in Eisenberg
    Leistungsstarke und teilweise Ranghohe Prüfungen
  5. SV-Grundkurs für Mädchen und Frauen in Jena
    Toller und erfolgreicher Kurs mit 12 Teilnehmerinnen

Motivierende Worte

"Die Sprache des Körpers ist der Schlüssel, der die Seele aufschließt." 
Konstantin Stanislavsky

Ein fester Stand und eine gute Haltung reflektieren eine entsprechende Geisteshaltung."

Morihei Ueshiba

"Körperlicher Ausdruck und Einstellung haben kein Alter, keine Sprache und keine Geschlechtergrenze."
Pamela Monson Stoddard

"Emotionen haben ihren Ursprung immer im Unterbewusstsein und manifestieren sich dann im Körper."
Irene Claremont de Castillejo 

"Die Gehörlosigkeit hat meinen Verstand für die Doppelzüngigkeit und die vielen Ausdrücke, die ein Körper nicht verbergen kann, geschärft." 

Terry Galloway

"Erfahren Sie, wie sich Ihre Mitmenschen fühlen. Emotionen werden zu 55% durch Körpersprache, 38% Tonlage und nur zu 7% durch Worte vermittelt."
Anonym

"Ich spreche zwei Sprachen: Körper und Englisch."
Mae West

"Der Körper lügt niemals."
Martha Graham



Kampfkunst-Newsletter (Februar 2017)