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Kampfkunst-Newsletter (März 2017)

Eines Tages ... 

... kam ein junger Mann zu seinen Eltern und teilte ihnen mit, dass er sein Studium abbrechen wolle, um zusammen mit seinem Freund für neuartige Computer Software- Programme zu produzieren. Die Eltern waren natürlich nicht sehr begeistert von dieser Entscheidung, gaben aber ihrem Sohn dennoch 20.000 Dollar Startkapital - und ihre Garage als “Firmengebäude”.

 

Der junge Mann hieß Bill Gates, sein Freund Paul Allen. Sie gründeten die Firma Microsoft und kauften von einem anderen Unternehmen eine Betriebs- Software für die neuen Personal Computer. Damals waren nämlich noch keine Betriebsprogramme auf dem Markt. Sie nannten dieses Programm MS DOS - und es trat ein Siegeszug um die Welt an.

 

Die Vision von Bill Gates lautete damals:

“Eines Tages steht auf jedem Schreibtisch ein Computer!” 

Was er allerdings nicht sagte: In jedem Computer laufen dann die Software- Programme von Microsoft.

 

Mittlerweile ist Bill Gates der mit Abstand reichste Mann der Welt. Sein Privatvermögen beträgt über 100 Milliarden Dollar, und sollten sich seine Aktien wie in der Vergangenheit weiterentwickeln, wird er in zehn Jahren der erste Billionär (1.000 Milliarden!) auf Erden sein. In jedem von uns steckt ein Stück von Bill Gates. Welche kraftvollen Visionen hast Du?*

David Kotkin

Als David Kotkin zehn Jahre alt war, war er viel kleiner als seine Altersgenossen. Deshalb hatte er große Komplexe und Hemmungen, und aufgrund seiner Schüchternheit war es für ihn nicht einfach, Freunde zu finden. Einzig und allein sein Großvater, der ihm auch einige Kartentricks beibrachte, glaubte an ihn und machte ihm immer wieder Mut.

 

Von diesem Zeitpunkt an übte der Junge wie versessen mit seinen Karten, und bereits mit elf Jahren war er die Sensation in der Nachtbarschaft: “Davino, the boy magicain” verlangte 5 Dollar je Auftritt - und die bekam er auch. 1968 war er der jüngste Magier in der Geschichte der amerikanischen Gesellschaft der Magie, und 1972 unterrichtete er - als Sechzehnjähriger! - an der New Yorker Universität die Kunst der Magie.

 

Alle hielten ihn für verrückt, da er sich ausschließlich für Zauberei interessierte. Wie etliche aus seiner Umgebung meinten auch seine Eltern, er solle doch bitte etwas Ordentliches lernen. Und wieder war es sein Großvater, der ihn zum Weitermachen ermunterte. 1977 hat er seinen ersten TV- Auftritt 1978 seine erste eigene Fernsehsendung im US-Sender CBS, und 1983 lässt er die vor New York aufragende Freiheitsstatue verschwinden. Dieser Trick kostete 500.000 Dollar und monatelange Arbeit für die Vorbereitungen. Heute belaufen sich seine Jahresgagen auf 30 Millionen Dollar, gilt er doch als einer der größten Magier aller Zeiten. Seinen Vornamen David hat er behalten, den Nachnamen inzwischen geändert. Er lautet: Copperfield

Merke: Nichts ist unmöglich.

Die Kraft der Visionen

Zu einem Zeitpunkt, als die Disney Company endlich gute Ergebnisse erwirtschaftetet, kam Walt Disney eines Tages in das Büro seines Bruders Roy und breitete einige Papierrollen vor ihm aus. Auf die Rollen zeigend, erklärte er seinem Bruder, dass er die Vision eines riesigen Vergnügungsparks für Kinder und Erwachsene habe. Das Besondere dabei war das System, nur ein einziges Mal Eintritt zu zahlen und dann alle Fahrten (im Disney-Jargon: Attraktionen) unbegrenzt und kostenfrei nutzen zu können (was zur damaligen Zeit neu war, geradezu eine Revolution).

 

Roy war nicht gerade begeistert und fragte seinen Bruder, was denn dieser Park kosten würde. Walt antwortete: “650 Millionen Dollar.” Zu diesem Zeitpunkt verfügte die Disney Company aber gerade einmal über 50 Millionen Dollar ...

 

Walt begann eine Bank nach der anderen abzuklappern, um das Geld aufzutreiben - vergebens! 301 Banken wiesen ihn ab ... aber die 302. Bank ließ sich schließlich von der Vision und der Begeisterungsfähigkeit Walt Disneys anstecken - und heute besuchen jährlich -zig Millionen Besucher die Disney-Parks in aller Welt!

 

Merke: Fange nie an aufzuhören, höre nie auf anzufangen. Eine echte Kampfkunst-Schwarzgurteinstellung.

Schuhverkäufer aus Afrika

Schuhverkäufer aus Afrika Zwei konkurrierende Schuhfabriken schicken jeweils einen Vertreter nach Afrika, um den dortigen Markt zu testen.

 

Einer der beiden sieht aus dem Hotelfenster und faxt an sein Unternehmen: „Alles Mist hier. Keiner der Afrikaner trägt Schuhe. Es ist deshalb kein Markt für uns vorhanden. Ich fliege morgen wieder nach Hause.”

 

Der zweite Schuhverkäufer sieht ebenfalls aus dem Fenster und faxt seinem Unternehmen: „Dieses Land ist einfach super! Keiner trägt hier bisher Schuhe! Ein riesiger Markt! Hier bleibe ich wahrscheinlich bis an mein Lebensende! Schickt mir gleich morgen mal 10.000 Paar Schuhe zu!”


Impressionen

Bilder des Februar 2017


Was war los?

  1. Kick-Expo in Nürtingen
    Weiterbildung für Kampfkunst- und Kampfsportlehrer
  2. SV-Grundkurs für Mädchen und Frauen in Jena
    Toller und erfolgreicher Kurs mit 8 Teilnehmerinnen
  3. Tae Kwon-Do Lehrgang und Gala in Dresden
    Großartige Veranstaltung mit 300 aktiven Teilnehmern und ca. 600 Zuschauern
  4. Seminar zum Richtigen Pratzentraining im Kampfsport
    Erstes Seminar zu diesem Thema mit sehr motivierten Teilnehmern
  5. 1. Probekurs im Fitness-Kickboxen für Frauen in Eisenberg
    Voller Kurs mit 12 Teilnehmerinnen
  6. Tae Kwon-Do Vorführungen in Eisenberg und Stadtroda
    Tag der Offenen Tür der Gymnasien beider Städte

Motivierende Worte

Besessenheit ist der Motor - Verbissenheit ist die Bremse. 

Rudolf Gametowitsch Nurejew 

Gibt es etwa eine bessere Motivation als den Erfolg? 

Ion Tiriac

Man liebt das, wofür man sich müht,
und man müht sich für das, was man liebt. 

Erich Fromm

Der stärkste Trieb in der menschlichen Natur ist der Wunsch,

bedeutend zu sein. 

John Dewey 

In jedem Menschen steckt ein König.

Sprich zu dem König, und er wird herauskommen. 

Dt. Sprichwort 

Sechs Wörtchen nehmen mich in Anspruch jeden Tag: Ich soll, ich muss, ich kann, ich will, ich darf, ich mag. 

Friedrich Rückert 



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