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Kampfkunst-Newsletter (Juni 2017)

Der Vatertag ist noch nicht lang her und was, wenn nicht Kampfkunst, bietet sich als Vater-Kind-Freizeitbeschäftigung besser an? Denke mal einen Moment über diese Idee nach – du hätten nicht nur die Gelegenheit, zusammen mit deinen Kindern den Sport auszuüben, der dem Nachwuchs besonders Spaß macht, sondern auch dir viele Vorteile bietet.

 

Kampfkunsttraining ist ideal: Selbstverteidigung, Gewichtsreduzierung, einfach besser aussehen. Sicher, dies sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Training sorgt dafür, dass die Pfunde purzeln, aber gutes Aussehen und In-Form-Sein sind für sich genommen zwei unterschiedliche Vorteile. Durch Kampfkunsttraining warten natürlich beide auf Sie. Auch das Stretching sollte nicht unerwähnt bleiben. Besonders dann nicht, wenn du derzeit gar nicht sportlich aktiv bist. Flexibilität durch regelmäßiges Dehnen kann Verletzungen vorbeugen.

 

Doch damit nicht genug. Es gibt weitere Pluspunkte. Mentale Pluspunkte nämlich. Auf den vordersten Plätzen rangiert der Stressabbau. Gutes Training, das richtig Spaß macht, und die Tatsache, dass der Sandsack, gegen den du trittst und schlägst, niemals zur Gegenwehr übergehen wird, machen dem Stress den Garaus. Kampfkunst bedeutet Spaß im Team. Falls du jetzt aber sagen sollten: „Ich gehe ins Fitnessstudio“ – kein Problem! Viele unserer erwachsenen Mitglieder tun beides. Sie nutzen unsere Kurse als eine Art Cross-Training. Das macht den Sport abwechslungsreich! Der Hauptgrund, warum du vielleicht mit dem Training beginnen möchten, ist die gemeinsame Zeit mit deinen Kindern, aber es gibt, wie du siehst, weitaus mehr gute Gründe.

 

Unsere Schule hat ein großartiges Trainingsangebot für Familien. Gerne kannst du an einem Probetraining teilnehmen, um zu testen: Ist dies eine Familienaktivität, die uns vielleicht alle begeistert? Lass dich nicht durch Statur, Fitnesslevel und Alter abhalten, eine Schnupperstunde auszuprobieren. Betrachte diesen Newsletter als herzliche Einladung. Hole dir in diesem Sommer den Kick! Es würde uns sehr freuen, dich bald auf der Matte begrüßen zu dürfen.

Das Gürtelsystem

Hast du dich je gefragt, woher das Gürtelsystem eigentlich kommt? In der heutigen Kampfkunstwelt leiten sich die Gürtelfarben sowohl durch Verbände ab oder sie sind in schuleigenen Ordnungen geregelt. Oft haben die Farben eine symbolhafte Bedeutung und dienen fast ausschließlich der Markierung erreichter Meilensteine im Training des Kampfsportlers. Es ist eine etablierte Methode, Ziele zu definieren und den Fortschritt darzustellen.

 

Aufgrund des bekannten Schwarzgurt-Begriffs könnte schnell der Eindruck entstehen, dass ausnahmslos alle auf das Gürtelsystem zurückgreifen. Was viele nicht wissen: Nicht alle Schulen nutzen das Gürtelsystem. In einigen Stilen gibt es Schärpen oder überhaupt keine Gürtel. Zudem unterscheidet sich die heutige Struktur vom Ursprungsgedanken. Dies ist aber nicht traditionell begründet, sondern viel eher damit, dass bestimmte Farben und Fabrikate früher nicht verfügbar waren.

 

Der wahre traditionelle  Hintergrund, wie sich die Farbgebung entwickelte, lässt sich von der Natur ableiten. Alle Schüler begannen als Weißgurte und mit der Zeit veränderte sich dann ihre Gürtelfarbe. Das war ihrem fortgeschrittenen Training geschuldet. Gelb durch Schweiß, darauf folgte grün wegen der Grasflecken, braun und schwarz wegen des Bodens. Je länger ein Kampfkünstler trainierte, desto dunkler war auch der Gürtel. Man konnte dies am Schmutzigkeitsgrad des Gürtels festmachen. Diese Tradition blieb haften, zumindest für Weiß- und Schwarzgurte. Heutzutage stößt man nicht selten auf rosa- und tarnfarbene oder zweifarbige Gürtel. Zwar gab es das damals nicht – die folgenden drei Dinge erfüllen sie dennoch: Fortschritt darstellen, Ziele definieren und dass der Anzug nicht rutscht.


Impressionen


Was war los?

  1. Rotgurtprüfung in Jena
    Prüfung zum 1. Kup von Kerstin Damm und Rene Stubenrauch in Jena
  2. Tae Kwon-Do Bundeslehrgang in Regensburg
    Erste offizielle Teilnahme an einem Bundeslehrgang der Traditional Tae Kwon-Do Centers e. V.
  3. Vorführungen zum Stadtfest in Eisenberg
    Aktive Teilnahme am 22. Eisenberger Stadtfest
  4. Tae Kwon-Do-Freikampfseminar in Eisenberg
    Zweiteiliger Lehrgang zum Thema Freikampf mit Maximilian Beyer (3. Dan) in Eisenberg

Motivierende Worte

Wenn man lernt, sollte man nicht ans Spielen denken. Und wenn man spielt, sollte man nicht ans Lernen denken. - Lord Chesterfield

Niemand ist ein Naturtalent. Man arbeitet hart, um gut zu werden und dann arbeitet man noch härter, um besser zu werden. Es ist nicht leicht, auf dem Gipfel zu stehen. - Paul Coffey

Harte Arbeit spiegelt den Charakter der Menschen wider. Einige krempeln die Ärmel hoch, einige rümpfen arrogant ihr Näschen und wiederum andere bewegen sich überhaupt nicht. - Sam Ewing

Lasse dich so von einer Sache mitreißen, dass du ganz vergisst, Angst zu haben. - Lady Bird Johnson

Humor ist eine ernste Angelegenheit. Mir gefällt der Gedanke, dass er zu unserer frühesten natürlichen Ressource gehört, die es unbedingt zu bewahren gilt. - James Thurber

All der Wandel ist kein Wachstum, wenn all die Fortbewegung nicht auch wirklich vorwärts geht. - Ellen Glasgow



Kampfkunst-Newsletter (Juni 2017)