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Josie Roßmann - Erfahrungsbericht 2017-06

Ein Bericht zur Vorbereitung auf die Prüfung zum 1. Dan von Josie Roßmann


Wie bin ich dazu gekommen?

 

Seit Anfang 2009 trainiere ich Tae Kwon-Do. Ich war nach der Schule/Ausbildung auf der Suche nach einem sportlichen Ausgleich. Seit meiner Grundschulzeit war ich an der Kampfkunst interessiert. Auch damals wollte ich schon in diese Richtung gehen. Aus gesundheitlichen Aspekten war es mir damals jedoch nicht möglich. Dann war ich volljährig und konnte diese Entscheidung nun für mich allein treffen. Und das war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte. Da ich nicht allein gehen wollte, habe ich eine Freundin überredet, mich zu begleiten. Schnell habe ich mich in dem Kreis der Mittrainierenden wohlgefühlt. Und das soll was heißen: Ich bin nicht gerade der Mensch, der sich schnell an neue Situationen gewöhnt oder gut auf andere zugehen kann. Aber diese Hürde wurde mir genommen. Ich wurde super aufgenommen und integriert. Mir wurde von Anfang an bei schwierigen Übungen geholfen, sowohl vor, als auch nach der Stunde. So begann die Zeit, in der das Tae Kwon-Do einer der wichtigsten Pfeiler in meinem Leben wurde ...

 

Was bringt mir das Tae Kwon-Do?

 

Ich habe in den letzten Jahren über das Tae Kwon-Do sehr viele tolle Menschen kennengelernt. Sowohl Meister, Trainer und auch Mittrainierende. Ich habe auch sehr viel über mich und das Überwinden meiner Grenzen gelernt. Dafür bin ich sehr dankbar. Das Tae Kwon-Do hat mir Selbstvertrauen, Stärke, Willenskraft, gesundheitliche Stabilität und Durchsetzungsvermögen gegeben. Selbstverständlich gab es auch Tiefen zu überwinden. Es gab die Zeit, in der ich an allem zweifelte und alles infrage gestellte habe. Und das war wohl der wichtigste Moment in den ganzen Jahren meiner Tae Kwon-Do Zeit. Als scheinbar die Entscheidung getroffen war, mit Tae Kwon-Do aufzuhören, habe ich gemerkt: ICH KANN NICHT OHNE! Manchmal braucht man genau diese Momente im Leben, um zu wissen, was einem wichtig ist ... Seitdem bin ich wieder mit voller Motivation beim Training und bin damit auch überglücklich. Dienstag und Freitag ist jede Woche im Kalender fest für Training verplant. Und das ist auch gut so.

 

Wo will ich hin?

 

Mir wurde in den letzten Wochen des Öfteren die Möglichkeit gegeben, das Training in Stadtroda zu geben. Das hat mir bisher sehr viel Spaß gemacht und ich freute mich über positives Feedback. Natürlich muss ich dabei noch viel lernen und Erfahrungen sammeln. Mein Ziel ist es, mich dabei in nächster Zeit noch weiterentwickeln zu können. Natürlich möchte ich meine Schwarzgurt-Prüfung bestmöglich ablegen, um meine eigenen Erwartungen erfüllen zu können. Mir ist es wichtig, auch später nicht auf der Stelle zu treten. Ich möchte mich kontinuierlich weiterentwickeln und meine Fähigkeiten ausbauen.

 

"Alle Kraft des Menschen wird erworben durch Kampf mit sich selbst und Überwindung seiner selbst" - Johann Gottlieb Fichte


Josie Roßmann
Ausarbeitung zur Sicht auf die eigene Kampfkunstgeschichte
Erfahrungsbericht - 2017-06