Presseberichte aus dem Jahr 2015


"Im Taekwondo steckt viel Lebenspraktisches"

Im Taekwondo steckt viel lebenspraktisches
OTZ Jena

Dass im noblen Konferenzraum überm Scala, 125 Meter über den Dächern der Stadt, Bretter und Ziegel bersten, ist zum Glück eine absolute Ausnahme. Zugegeben eine spektakuläre, beeindruckend anzusehende ...

 

Von Anja Blankenburg

 

Jena. Taekwondo ist an sich eine eher wenig zimperliche Kampfkunst - oder: "actionreich", wie Axel Schulze es nennt. "Ähnlich dem Karate, aber mit mehr Kicks und hohen Sprüngen", erläutert der Trainer. Auch akustisch gehört Action zum Programm. Umso erstaunlicher, dass Schulze, Chef des Vereins Tae Kwon-Do Thüringen e. V. und der Budosport- und Kampfkunstschulen in Jena, Eisenberg und Stadtroda, gerade diesen Ort für seinen "Neujahrsempfang" ausgewählt hat: den Konferenzraum über dem Scala-Restaurant im Jentower. Direkt unter den 60 Teilnehmern des exklusiven Trainings speisen die Gäste gehobener Gastronomie - wie Schulze nicht müde wird zu wiederholen, während sich am Freitagabend Fahrstuhlladung um Fahrstuhlladung seiner Kampfkünstler aller Altersklassen einfindet. Es ist nicht das erste Mal, dass an diesem Ort Bretter und Backsteine zu Bruch gehen. Aber beim ersten Mal waren sie nur 16 - und die Sache kam ausgesprochen gut an. Deshalb wohl haben sich diesmal so viele angemeldet. Wer sich hier einfindet - er grüßt zuerst Axel Schulze mit Handschlag und ehreerbietend leichter Verneigung. So ist das beim Taekwondo, absolute Disziplin, Respekt und die Wahrung der Hierarchie spielen eine mindestens ebenso etliche Rolle wie Athletik, Akrobatik und Selbstvertrauen.

 

Die in der Hierarchie ganz oben: der „Chef", Schulze, dann die „Schwarzgurte und so weiter. Danach richtet sich auch die Ordnung, als alle Kämpfer sich zunächst zur Erwärmung formieren: die ranghöchsten in der ersten Reihe - mit bestem Blick auf das Lichtermeer -, die Jüngsten, sieben Jahre alt, haben ganz hinten erst mal wenig davon. Aber so sind die Regeln. Schulzes Schulen - wenn auch nicht „ganz billig", wie er bekennt, erfreuen sich in Jena und an den Standorten im Saale-Holzland-Kreis wachsenden Zuspruchs. Vor allem auch bei Kindern. In Schulzes eigens geschriebenen Programm „Budokids - Wir machen Kinder stark", lernen die Kleinsten freilich noch nicht den kontaktlosen Kampf. „Aber“, sagt Schulze, „im Taekwondo steckt sehr viel Lebenspraktisches, das schon im Kindergartenalter sehr gut tut." Zum Beispiel, eigene Grenzen zu erkennen und zu verteidigen, etwa, „nein" zu sagen, wenn man von Tantchen oder Onkel eben nicht dauernd „geknuddelt“. werden möchte. Ehe die Kleinen ins wahre Training überführt werden können, brauchen sie aber erst eine gewisse geistige Reife, die Techniken von ihrem Ablauf her zu verstehen, sagt Schulze. Doch davor ließen sich körperliche und geistige Fitness sowie Reaktionsschnelle und Disziplin schulen. Nach der Erwärmung im Turm ist am Freitagabend zuerst das „Demonstrationsteam“ dran. Bis ins Detail choreographiert zeigen die sechs Frauen und Männer, was am Taekwondo vielleicht besonders herausfordernd ist: im simulierten Kampf in einer Sprung-Kick-Technik den Fuß Millimeter vor der Nase des Gegenüber zu stoppen, statt „durchzuziehen“... 

 

Dann der so genannte Bruchtest: Das Zerschlagen der drei Zentimeter dicken Fichtenbretter sieht spektakulär aus („Nein, das Holz ist nicht angesägt!", lacht Axel Schulze), zeugt in Wahrheit aber von äußerst perfekt ausgeführter Technik mit exaktem Brennpunkt, Kraft und Schnelligkeit. Hölzer und Ziegel gehen krachend entzwei. Den bangen Blick der Besucherin hin zu den riesigen Fenstern beantwortet lachend Tobia Teich vom Demo-Team: „Keine Angst, es wird nichts kaputtgehen! Schließlich will ich mein Arbeitsplatz noch behalten." Die 54-Jährige hat weiter unten im Turm ihren Schreibtisch - wenn sie nicht gerade mit Bambusstock drei männliche „Angreifer in die Flucht schlägt... 

 


Sommerfest mit Jenaer Kampfkünstlern in Eisenberg

Sommerfest mit Jenaer Kampfkünstlern in Eisenberg
OTZ Jena

Jena. Der Tae Kwon-Do Thüringen e. V. Eisenberg veranstaltet gemeinsam mit der Budosport- und Kampfkunstschule Jena am Samstag in der Turnhalle des Friedrich-Schiller-Gymnasiums sein diesjähriges Sommerfest. Auf dem Programm stehen neben Wettkämpfen auch spektakuläre Vorführungen. Höhepunkt des 13 Uhr beginnenden Festes wird nach Lehrgängen und Vorführungen eine große Kampfkunst-Show sein. Die etwa einstündige Vorführung beginnt um 19 Uhr. Zum Sommerfest finden die ersten DAN-Prüfungen (Prüfungen zum Schwarzen Gürtel) in Eisenberg statt. Insgesamt werden bis zu 150 aktive Sportler und auch Gäste aus Italien erwartet.


Presseberichte aus dem Jahr 2015

Kampfkunst, Kampfsport und Selbstverteidigung in Jena, Eisenberg und Umgebung

Budosport- und Kampfkunst A. Schulze

Tae Kwon-Do Thüringen e. V.

Axel Schulze, 5. Dan

a.schulze@budosport.club
0173 3761820 


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